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Nachholespieltag Bezirksklasse |
Auf hohe Niederlage deutet nichts hin
Fußball-Bezirksklasse: Ostrau - Hausdorf 4:0
In der ersten Halbzeit dominierte der Hausdorfer SV, vergaß es aber Tore zu schießen. Im zweiten Abschnitt zeigten die Fußballherren des gastgebenden SV Ostrau, wie man eine spielerische Überlegenheit auch in Zählbares ummünzt und mit 4:0 zudem noch hoch ein Bezirksklassepunktspiel gewinnt.
Die erste gute Möglichkeit hatte der HSV nach sieben Minuten, als H.
Leonhardt den Freistoß schnell zu Prägert ausführte, der flankte, Soujon köpfte den Ball aber nur an den Pfosten (7.). Wenig später köpfte Gutknecht nach Eckballeingabe drüber. Kurz danach wurde Soujon freigespielt, doch er kam einen Bruchteil einer Sekunde zu spät. „Bis jetzt kann man nicht Meckern“, so HSV Trainer zu seinem Mannschaftsleiter Ullrich Hanschmann. HSV-Hüter Bauch rückte in der 19. Minute erstmals in den Blickpunkt. In höchster Not kam er vor einem einschussbereiten Ostrauer an den Ball. Die größte Chance der Hausdorfer folgte: Gutknecht setzte Wollmann in Szene, er zog ab, fand aber im Ex-Hausdorfer Schlussmann Krajcer seinen Meister. Die
Ecke brachte noch eine und dann gab es sogar noch eine weitere. Nach der wurde es gefährlich, aber Ostraus Hüter war erneut auf dem Posten (23.). „Eigentlich müssten wir schon klar führen“, stellte HSV-Trainer Jens Höppner zu diesem Zeitpunkt fest. Da ahnte er noch nicht, was noch kommen sollte. Bei Antonys Kopfball hatte Bauch wenig Probleme, beim Tor, das aus heiterem Himmel fiel, war er machtlos. Nach verlorenen gegangenem Kopfballduell im Mittelfeld nutzte Kießig einen auf ihn gespielten Querpass. Wollmanns Sololauf stoppte Krajcer und somit gab es die Pausenpredigt beim Stand von
0:1 aus HSV-Sicht. Spätestes als Antony nach erfolgreichem Dribbling den Ball nur knapp am HSV-Kasten vorbeispitzelte (50.), war klar, der Gastgeber hat sich viel vorgenommen. Und dies wurde zur bitteren Wahrheit für Hausdorf. Zwar hatte Wollmann zuvor noch die Ausgleichschance, traf aber nur das Außennetz. Kurz danach erhöhte Fromme, zu dem der unglücklich abgewehrte Ball sprang, auf 2:0. Soujon Schuss wurde zur Ecke abgeblockt, bevor das Unglück seinen
weiteren Lauf nahm. Fromme erlief einen langen Ball, vernaschte seinen Gegenspieler und traf ins Eck. Gumpert blieb der Ehrentreffer versagt, weil ein eigener Spieler den Schuss abfälschte. Bauch reagierte per Fuß, Hübners Schuss parierte er auch, bei Donaths Sonntagstreffer aus 40 Metern war er machtlos.
HSV: Bauch, Lange, Richter, H. Leonhardt, Prägert, Gumpert, Wollmann, Gutknecht, R. Voigtländer, Soujon, Senf (38. Scheibner).
Torfolge: 1:0 Kießig (38.), 2:0, 3:0 Fromme (55., 65.), 4:0 Donath (87.). |
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| letzte Aktualisierung: 14.05.2010 19:34 Uhr |
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| Constanze Mey - am Zählgerät |
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